Verschwommen, angenehm, bequem, mein Lieblingsort – genau dort fühle ich mich wohl. Kein Lärm, störende Umstände, selbst meine Gedanken fallen zu Boden und mein Verstand steigt immer weiter nach oben, auf der Leiter der Sicherheit. Ja, die Bequemlichkeit sie kann schon sehr verlockend sein, besonders zu zweit, sie und du. Unzertrennlich – Freundschaft auf ewig bis zu dem Punkt, in dem du bemerkst: „Es geht nicht mehr.“ Denn diese Freundschaft schleift dich viel mehr in den Abgrund, als dass sie dir zum Wachstum verhilft. Täglich träume ich von weiten Landschaften, der Schönheit des klaren Himmels, die überwältigende Größe der Felse, die ich übersteige – doch dann erwische ich mich selbst, wie ich mich vor der Bequemlichkeit verneige. Die Schönheit und Tiefe meiner Träume zur Seite schiebe und sanft und gelassen auf der sicheren Laufbahn liege. Anstrengungen, Disziplin und anders Handeln plagen mich somit nicht, doch meine Seele vergisst meine Vision nicht. Sie klopft immer weiter an mein Herz, egal wie schwer es sein mag mein Inneres zu erreichen – sie wird nicht aufhören mein Verstand und somit auch mein gesamtes Ich mit ihrer lauten Stimme zu streifen. Je mehr ich versuche meine Ohren zuzuhalten, wird meine Seele doch weiterhin ihre Stimme erheben und mir das Gefühl von Leere geben. Etwas fehlt, etwas quält mich innerlich – Veränderungen wollen in mir fließen und mich mit neuem Wasser begießen. Das Wasser voller Wachstum und Liebe, neuen Errungenschaften und vor allem Mut.
Wie stark hälst du an deiner Bequemlichkeit fest?